Is Regulation necessary for ICOs to succeed?

Is Regulation necessary for ICOs to succeed?

Regulation is often seen as an obstacle for Blockchain projects. Since their aim often is to cut out specific intermediaries in processes or networks, a regulatory party is usually not a well-seen participant in it. On the other hand, the current situation shows that regulation could sometimes help to overcome issues related to the right transfer of virtual belongings to real-life rights.

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Warum man in der Schule Programmieren (nicht) lernen sollte

Java als zweite Fremdsprache

So lautet der diskutierte Vorschlag vieler Autoren, die momentan ihre Meinung zum Programmieren in der Schule kund tun. Da Ich selbst Schüler bin und das Thema an eigenem Leib erfahre, möchte ich es hier im Speziellen für Deutschland aufgreifen.

Programmieren ab Kindesalter

Wenn es nach den Forderungen der Vertreter von Microsoft, Facebook und SAP geht, sollten Kinder bereits mit dem Programmieren beginnen.

Im Prinzip spricht nichts dagegen: Kinder lernen systematisches Denken, technische Algorithmen und den Transfer von alltäglichen Problemstellungen auf technische Ebene. Der entscheidende Punkt ist allerdings nicht, dass das Programmieren als eine Art der Problemlösung von einer bestimmten Personengruppe bejubelt wird, sondern viel mehr, dass es schon jetzt ein Bestandteil unseres Alltags ist. So weit entfernt Technik für manche Menschen scheint, so unmöglich ist es auch, ihr nicht zu begegnen.

Programmieren in der Schule

Der Zweck des Schulsystems ist die Vorbereitung auf das Leben. Dieses Leben, auf das Schüler vorbereitet werden, besteht – und wird es in Zukunft aus einem noch größeren Anteil – aus IT. In der Schule lernen wir nicht, dass der Mount Everest 8848 Meter hoch ist, weil wir es im späteren Berufsleben benötigen. Die Fachkenntnis ist eher das Mittel zum Zweck. Das abstrakte und allgemeine Verständnis systematischer Prozesse und Wechselwirkungen.

Wenn Kinder also Programmieren lernen, dann müssen sie nicht – wie es oft fälschlicherweise suggeriert wird – ihr Leben lang vor einem Bildschirm mit grünen Ziffern sitzen und mysteriöse Zahlenkombinationen eingeben.

„[…]Als Interessenwahrer für Europas kommende Generationen ist Ihnen sicherlich bewusst, dass Kinder bereits im frühen Alter ab 7 Jahre einen entscheidenden Punkt in ihrer Entwicklung erreichen, an dem sie die wichtigen Lebenskompetenzen Lesen, Schreiben und grundlegende Mathematik erlernen. Um allerdings in der digitalen Wirtschaft und Gesellschaft von morgen erfolgreich sein zu können, sollten sie zusätzlich auch das Programmieren erlernen.“

Offener Brief an die EU-Bildungsminister

 

Programmieren bedeutet mehr als nur Softwareentwicklung. Neben der Tatsache, dass der Bedarf an Softwareentwicklern weiterhin immens steigen wird, ist ein gewisses, technisches Know How notwendig, um in der Wirtschaft teilnehmen zu können.

Ich habe es schon oft erlebt, dass Ich technische Probleme schnell lösen konnte, da ich mir das Problem aus Programmsicht angeschaut habe und somit beurteilen konnte, wie dieser Fehler zustande kommen konnte. Um das Problem tatsächlich zu lösen, müssen wir keine Zeile Code schreiben, trotzdem müssen wir die Struktur verstehen. Mir hat das Programmieren in vieler Hinsicht Dinge erleichtert.

Programmier-Unterricht in Deutschland

Wenn man sich die gegenwärtige Situation des deutschen Schulsystems anschaut, dann scheint es zunächst unmöglich, diese Forderung durchzusetzen.

Keine Branche ist so dynamisch wie die IT. Anforderungen, Verfügbarkeiten und Verfahren ändern sich ständig.

Um wirklich gut Programmieren lernen zu können, müssen Lehrkräfte stets auf dem neuen Stand bleiben. Aus eigenen Erfahrungen weiß ich, dass dies – vor allem bei nicht naturwissenschaftlichen Fächern – nur in den seltensten Fällen geschieht. (Ausnahmen bestätigen die Regel!)

Der Aufwand ist immens. Aber er ist es wert!

Wer in der Wirtschaft bestehen will, muss nachfolgende Generationen auf die Zukunft vorbereiten.

Fazit

Die Zukunft aller Lebensbereiche liegt in der Informationstechnik. Als Industrienation sollte sich auch Deutschland dazu bekennen und die IT generell umfassender aufgreifen. Programmier-Unterricht ist eine gute Möglichkeit, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Eine Schulreform in Deutschland ist dringend notwendig, um die wirtschaftliche Bedeutung weiterhin aufrecht zu halten. Aus diesem Grund erachte ich den Programmier-Unterricht – auch für Kinder – als sinnvoll.

Programmieren ist nicht so abstrakt, wie es oft klingt. Schnelle Erfolgsergebnisse aber auch die Tatsache, durch Programmieren individuelle Probleme lösen zu können, sind durchaus ein Motivationsfaktor für Kinder.

PaketCopter: DHL testet Drohnen für Transport im Linienverkehr

DHL in der Luft
DHL in der Luft

Lange Zeit war Amazon mit seinen Paketdrohnen in den Nachrichten und wurde für die Idee der fliegenden Pakete bejubelt. Nun meldet sich auch der deutsche Paketdienstleister DHL zu Wort und testet den PaketCopter im Linienverkehr.

 

 

 

 

PaketCopter: Sendungen via Drohne

Der PaketCopter bringt Sendungen selbstständig zum Zielort. Damit könnten die Personalkosten für Langstrecken in weniger dichten Bevölkerungszonen gesenkt und der Transportprozess rationalisiert werden.

DHL testet den Paketcopter nun auf der Insel Juist und der Umgebung. Die Drohne liefert Pakete über den Watt hinweg und befördert Sie zunächst zu einem speziellen Landeplatz

Haustürzustellung von DHL Mitarbeitern

Vom Landeplatz des PaketCopters wird die Sendung von einem DHL Mitarbeiter entnommen und zum Empfänger gebracht.

Somit wird der kostspielige Umweg um den Watt umgangen und durch die Drohnenlieferung ersetzt, nur die endgültige Zustellung erfolgt durch Personal.

 

Nur ein Test?

Laut DHL ist der Regeleinsatz der Paketflugzeuge nicht geplant. Sollten sich jedoch Möglichkeiten ergeben, die technischen Unterstützer ökonomisch und rational einzusetzen, würden Sie ggf. für Expresszustellungen oder Zustellungen in schlecht erreichbaren Gebieten (wie im Testort) eingesetzt.

 

Interessante Fakten

Die Drohnen nehmen Geschwindigkeiten von bis zu 18 Metern pro Sekunde auf. Das entspricht ca. 65 km/h!

Transportdienstleister werden sich in Zukunft sicher weiter mit Gedanken der Luftpost beschäftigen. Mit den Drohnen kann man einerseits Umwege umgehen aber vor allem ist man weniger abhängig von Personal, Zeit und Verkehrsaufkommen.

 

 

Bildquelle: Stefan Reis  / pixelio.de

Gedruckt oder Digital? Vorteile und Nachteile von Ebooks

Ebook Reader Der Anteil des Ebook Absatzes am Buchmarkt nimmt weiterhin zu. Viele Leser steigen vom gedruckten Buch zum Ebook auf dem Tablet oder Ebook-Reader um. Das Interessante daran: Die Ebook Begeisterung erstreckt sich nicht nur über eine bestimmte Altersgruppe oder ist auf ein technikaffines Publikum beschränkt: Auch die ältere Leserschaft zählt zu den digitalen Bücherkonsumenten.

Welche Vor- und Nachteile Ebooks haben bzw. wie sie sich im Vergleich mit gedruckten Büchern schlagen und sich in Zukunft entwickeln, möchte Ich hier etwas genauer betrachten.

 

Ebook: Rechte als Käufer

Ein Nachteil bei Ebook Käufen ist, dass gewisse Händler nicht wirklich das Ebook selbst, sondern ein Nutzungsrecht verkaufen. Bei Amazon erwirbt man nur ein Nutzungsrecht. Löscht man sein Kundenkonto, so sind auch alle Ebooks verschwunden.

Bei herkömmlichen Büchern erwirbt man das Buch selbst, als physisches Objekt. Man erhält also zusätzlich die Möglichkeit, es weiterzugeben oder zu verkaufen.

Der eBook-Reader Klassiker: Amazon Kindle

Preisvorteil

Zwar scheint der Ebook Kauf unter Anbetracht des Nutzungsrechts eher weniger lohnenswert, doch kommen diese Umstände dem Kunden preislich zu Gute. Bei hauptberuflichen Autoren ist die Differenz allerdings eher gering, obwohl die Gewinnspanne bei Ebooks bis zu 70% beträgt. Gedruckte Bücher entlohnen den Autor im Bestfall mit 10%.

1.000 Bücher in der Hand

Ein Ebook Reader speichert Hunderte Ebooks auf einem kleinen Platz. Die Reader kann man so gut wie überall verstauen, und dennoch kann man damit Hunderte Bücher dabei haben.

Daraus ergibt sich auch die Umweltverträglichkeit, die durch den digitalen Versand der Bücher entsteht.

Fazit

Ebooks bieten viele Vorteile. Besonders die Flexibilität unterwegs und der Preisunterschied rentieren sich schnell. Bekannte Geräte wie der Amazon Kindle kosten nur noch 49€. Bei vielen (vor allem englischen Büchern) winkt ein Preisunterschied von bis zu 80% gegenüber den gedruckten Ausgaben. Damit macht sich der Kindle schnell bezahlt.

Einziges Manko: Das Nutzungsrecht. Wenn ein Ebook nur 5-10% günstiger als die gedruckte Ausgabe ist, dann lohnt es sich evtl. mehr, eine gedruckte Ausgabe zu kaufen, die man im Anschluss weitergeben/-verkaufen kann.

Make it simple

Das erfolgsversprechende Prinzip des Ebook-Markts lautet: Make it simple. Gerade deswegen haben es die Gerätevertreiber geschafft, auch eher technikabgewandte Menschen für ihr Produkt zu gewinnen. Der Kunde soll sich nicht mit der Technik auseinandersetzen müssen. Nach dem Kauf und der geringfügigen Einrichtung soll er in wenigen Minuten Ebooks direkt online kaufen oder von einem PC auf seinen Reader kopieren können. Aus dem großen Angebot der Geräte haben sich einige erfolgreiche Produkte herauskrstallisiert, denen die Umsetzung dieses Prinzip gut gelungen ist.

Kundenbindung

In der Regel wird der Umsatz nicht über die Ebook-Reader selbst, sondern die anschließenden Buchkäufe generiert. Dabei werden die Kunden meist an ihren Hersteller gebunden. Wer bei Amazon ein Ebook kauft, erhält dies im speziellenFormat für Kindle Geräte. Andere Reader können die Datei nicht ohne Umweg öffnen. Zur Formatierung ist ein kleines Know-How notwendig, was den meisten Kunden nicht gefällt.

Bild: Julien Christ  / pixelio.de

 

 

Website Pagespeed verbessern – Schnellere Ladezeiten durch Conditional Loading mit Media Queries

Responsive WebdesignSeitenladezeiten sind ein durchaus entscheidender Faktor in puncto Usability. Der vor allem durch Smartphones hervorgerufene Unterschiede zwischen Displaygrößen stellen Webentwickler und Webdesigner vor neue Aufgaben. Aus einer statista.de Statistik geht hervor, dass bereits 2013 rund 95% der Internetnutzer mit einer Bandbreite von 2 MBit / s oder mehr im Internet surften. Von diesen Werten können Smartphone Nutzer beim mobilen Internet ohne einen LTE Tarif nur träumen.

Was ist Conditional Loading?

Conditional Loading – übersetzt „bedingtes Laden“ – ist der Mechanismus, Website Inhalte je nach Gerät in optimierter Form darzustellen. In der Praxis kann dies beispielsweise bedeuten, dass alle Geräte, deren Bildschirmbreite 500 oder weniger Pixel beträgt, ein 500 Pixel breites Hintergrundbild erhalten. Geräte, deren Breite 500 Pixel überschreitet, erhalten ein größeres Bild (z.B. mit 700 Pixel Breite). Es gibt verschiedene Arten des Conditional Loadings.

Alle guten Dinge sind Drei

Man kann über eine Klasse wie MobileDetect überprüfen, ob der Besucher eine Website von einem Smartphone, Tablet oder Desktop PC aufruft. Die Methode finde ich allerdings nicht optimal, da Design & Programmlogik vermischt werden müssten. Man müsste sich im Script um die Darstellung kümmern. Javascript lässt sich ebenfalls für Conditional Loading verwenden, indem man die Breite und Höhe der Geräte über die Standard Javascript Funktionen abfragt. Mein Favorit bleibt jedoch das Conditional Loading über CSS. Seit CSS 3.0 ist es möglich, mithilfe einiger Längenattribute eigene Stylesheets für bestimmte Gerätegrößen zu definieren.

 

Media Queries – Das individuelle Stylesheet

Media Queries sind relativ simpel. Sie werden innerhalb eines Stylesheets definiert und überschreiben die CSS-Eigenschaften speziell für ein gewisses Gerätemedium oder eine Gerätegröße.

Die Queries funktionieren wie eine if-Abfrage und sind wie folgt aufgebaut: media <Medientyp> and (weitere Attribute, z.B. Gerätebreite)

Eine Beispiel Query, die alle Geräte mit einer Breite von 500 Pixeln auswählt, sähe wie folgt aus:

@media all and (min-device-width: 500px) {
spezielle CSS Eigenschaften für Geräte mit einer Breite von <500px
}

Als Medientypen kann man zahlreiche Werte definieren, darunter beispielsweise print zum Druck der Website oder handheld für Geräte die üblicherweise in der Hand gehalten werden. Eine Übersicht über die Medientypen lässt sich dem Dokument von SelfHtml zu Mediaqueries entnehmen. Ich verwende für Responsive Webdesign dennoch meist all als Medientyp, weil die entsprechenden Stylesheets dann auch auf Desktop PCs geladen werden, was ich ebenfalls sinnvoll finde.

Stylesheets auf die Gerätegröße zurechtschneiden (Unterschied zwischen Geräte- und Fensterbreite)

Widmen wir uns nun den Größenangaben der Geräte. Es gibt einen wesentlichen Unterschied bei den Attributen, den man bei der Implementierung beachten sollte: Man kann für die Media Queries die Gerätegröße oder die aktuelle Größe des Browserfensters als Bedingung festsetzen. Der Unterschied ist für Besucher von Desktop PCs besonders entscheidend. Wenn man die Gerätebreite für das nachfolgende Stylesheet auf 500 Pixel festsetzt, dann wird es nur für entsprechend kleine Geräte verwendet. Setzt man jedoch nur die Breite als Bedingung fest, laden auch Browser, deren Browserfenster die Breite unterscheidet, diese Eigenschaften.

Media Query für Gerätebreite

@media all and (max-device-width:749px){
Stylesheet
}

Media Query für Breite des Browserfensters

@media all and (max-width:749px){
Stylesheet
}

 

Bilder von Gerätegröße abhängig herunterladen

Ziel ist es, durch das Conditional Loading Datenmengen einzusparen, die unnötig übertragen werden. In der heutigen Zeit mag dies auf den ersten Augenblick vielleicht “sinnlos” zu wirken, doch für Smartphone Besucher können macht die Datenmenge einen großen Teil der Usability aus. Das W3 Konsortium empfiehlt sogar ein Maximum von 20KB für mobile Websites. Aus diesem Grund laden wir die verkleinerten Bilder für Mobilgeräte über CSS.

Ein Browser arbeitet immer mit dem letzten CSS-Wert, den er versteht. Aus diesem Grund nimmt man beim Stylesheet eine Abstufung vor. Die Bedingungen werden von oben nach unten immer kleiner. Erst definieren wir in unserem Beispiel das Stylesheet für alle Geräte, dann für 750 Pixel Breite und zu guter Letzt für 500 Pixel Breite. Ich empfehle, für statische Bilder am besten 3 oder mehr Versionen anzulegen. Groß, mittel und klein. Hier ein Beispiel zur Implementierung:

 

#teaser{
background-image: url(background-image.jpg);
}
 
@media all and (max-width:750px{
 
#teaser{
background-image: url(background-image-middle.jpg);
}
 
}
 
@media all and (max-width:500px{
 
#teaser{
background-image: url(background-image-small.jpg);
}
 
}

 

Welche Technik nutzt ihr für Responsive Webdesign Bilder? Lasst es mich in den Kommentaren wissen! 🙂

 

 

 

Bild: Jorma Bork  / pixelio.de

Wie funktionieren Domains und wie registriere ich eine Domain?

Domains sind für Websiten unerlässlich. Sie sind das Salz zur Suppe. Wer im Internet gefunden werden will, der braucht eine eigene Domain. Technisch ist eine Website auch ohne Domain zu erreichen, jedoch surft kein Mensch auf diese Weise im Netz. Wie das Prinzip Domain <> Website funktioniert und wie man sich eine eigene Domain erstellen kann, zeige ich in diesem Beitrag.

Was ist eine Domain?

Eine Domain funktioniert wie eine Adresse. Wenn Ich jemanden besuchen möchte und nur die Information habe, dass derjenige ein Haus besitzt, hilft mir das nicht weiter. Ich brauche die Adresse, um zum Ziel zu gelangen. Das gleiche Prinzip gilt für Websites. Eine Website liegt auf einem Server. Um darauf zugreifen zu können, benötige ich die IP-Adresse des Servers. Die Domain ist praktisch nichts anderes als eine für Menschen lesbare Darstellung einer IP-Adresse.

 

So funktioniert der Aufruf einer Website

  • Der Besucher fragt eine Website an (z.B. www.maxkops.de)
  • Der sogenannte Domain Name Server wandelt den Domainnamen in eine IP-Adresse um (z.B. 109.237.130.79)
  • Der Besucher baut nun eine Verbindung zum Webserver auf und sieht den gewünschten Inhalt

 

domain_server_umleitung

 

Wie erstelle ich eine eigene Domain?

Für jede Domainendung (z.B. .de/.at/.com) gibt es eine zentrale Verwaltungsstelle. Diese verwaltet die Domains und die Inhaberdaten und kümmert sich um die Bereitstellung der Adressen. Für .de Domains ist die DENIC zuständig. Wichtig ist, dass es jede Domain logischerweise nur ein einziges mal geben darf.

Wenn Sie ihre eigene .de Domain einrichten möchten, brauchen Sie einen Hoster, der sich um die Einrichtung kümmert. Für jede Adresse muss monatlich ein gewisser Betrag entrichtet werden. Für .de Adressen liegt der Betrag im Raum von 0,39€ bis 0,99€. Die Verträge laufen immer mindestens 12 Monate und werden in der Regel auch jährlich abgerechnet. Sie bezahlen also bspw. 7€ und „mieten“ die Domain für 12 Monate. Ich benutze bewusst das Wort „mieten“, da man eine Domain nie wirklich besitzen kann. Die Verwaltung obliegt immer der jeweiligen Verwaltungsstelle wie der DENIC. Sie können die Domains dort lediglich registrieren.

 

Eine eigene Domain für meinen Blogspot / Blogger Account erstellen
Ebenfalls oft wurde ich gefragt, wie man eine eigene Domain für einen bestehenden Blog, der bei einem kostenlosen Anbieter wie Blogger gehostet ist, einrichten kann. Es reicht, eine Domain bei einem Anbieter zu registrieren. Nachdem Sie die Domain erfolgreich registriert haben, können Sie eine Weiterleitung einrichten.

Eine Domain umziehen
Ein Domainumzug findet immer mit einem sogenannten Autorisierungscode (AuthCode) statt. Der aktuelle „Besitzer“ einer Domain kann den AuthCode bei seinem Hoster anfordern. Mit dem Authcode kann man eine Domain dann zu jedem anderen Hoster umziehen oder Sie an eine andere Person übergeben.

Wie entscheide Ich mich für einen Hoster?

Oft werde Ich gefragt, welcher Hoster denn der Beste sei. Dies kann ich definitiv nicht pauschal beantworten. Möchte man lediglich eine Domain registrieren, die man als Weiterleitung auf einen bestehenden Blog wie Blogspot / Blogger benutzt, dann ist der Unterschied zwischen den Anbietern meist nicht groß. Die Verwaltung erfolgt immer noch bei der Domain-Verwaltungsstelle. Der Hoster ist in dem Falle nur ein Vermittler. Solange der Hoster seriös ist und akzeptable Kündigungs- und Vertragsverhältnisse bereitstellt, kann er frei gewählt werden.

Bekannte Hoster
Bekannte Hoster sind Strato und. Bei Strato habe Ich mit Domains bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Godaddy ist ein Hoster mit Sitz in den USA und hat mittlerweile mehr als 12 Millionen Kunden.

Lockangebote
Achten Sie bei Angeboten auch auf den Preis ab dem 2. Jahr. Meist bieten Hoster sehr vergünstigte Domains an, die dann nach 12 Monaten kräftig zu Buche schlagen.

Domain + Speicherplatz
Möchte man neben der Domain auch Speicherplatz (Webspace) mieten, empfiehlt es sich, einen Vergleich durchzuführen. Auf Hosttest kann man den Tarif nach eigenen Bedürfnissen anpassen und die verschiedenen Anbieter vergleichen.
Ich hoffe, dass Ich die wichtigsten Details und Fragen zu Domains geklärt habe.

Wofür nutzt ihr Domains und welchen Anbieter verwendet ihr? Schreibt doch einen Kommentar unter diesem Beitrag! 🙂

Bild:

Adblocker: Ist es unfair, Werbung zu blockieren?

open-house-1163357_640 AdBlocker! Jeder kennt Sie, viele benutzen ihn. AdBlocker erledigen eine ziemliche genaue Sache: Sie blockieren Anzeigen auf Websites. Installiert werden diese Tools als Browser Plugin. Das momentan beliebteste Plugin ist AdBlock Plus. Hier möchte Ich mich nicht mit dem technischen Aspekt beschäftigen, sondern viel mehr Hintergrund, Folgen und die moralische Seite beleuchten.

 

 

 

 Mehrwert für den Nutzer

Der Mehrwert für den Nutzer ist sehr eindeutig: Nervige und agressive Werbung wird kurzerhand   ausgeblendet. Webseiten werden auf ihren Inhalt beschränkt, quasi auf das, was der Besucher zu lesen wünscht. Dem Benutzer eines Adblockers entstehen faktisch nur Vorteile.

 

Auswirkungen für Webmaster und Blogger

Nutzern, die ein entsprechendes Plugin nutzen, werden keine oder nur wenige Anzeigen eingeblendet. Anzeigen sind für den Großteil der Website-Betreiber die wichtigste Einnahmequelle. Sie funktioniert ohne eine Investition der Besucher. Der Betreiber wird entlohnt, ohne dass der Besucher dies bezahlt. Werden diese Anzeigen nun nicht mehr ausgeliefert, entfällt mit der Einnahmequelle auch eine wesentliche Existenzgrundlage.

 

Sind AdBlocker unfair?

Ich persönlich verwende der Fairness halber keinen AdBlocker. Leute, die mir unentgeldlich Informationen liefern, sollten in meinen Augen für ihren Aufwand entlohnt werden. Kann ich diese Entlohnung liefern, ohne selbst direkt dafür zu bezahlen, dann nutze ich diese Möglichkeit.

Andererseits kann ich auch einen Teil der AdBlock Nutzer verstehen. Allerdings nur, wenn das Blocken selektiv und nicht prinzipiell erfolgt. Die Plugins bieten Möglichkeiten, Ausnahmeregeln hinzuzufügen oder das Blocken einzuschränken. Auf Webseiten, die auf den ersten Blick mehr Anzeigen als Content zeigen, ist ein AdBlocker durchaus angebracht. Auf Websites, die einige Text-Anzeigen oder Banner am Seitenrand platzieren, finde ich das Blocken unangebracht.

Ein mittlerweile noch geringerer Teil der Internetnutzer verwendet zur Danksagung Micropayment Dienste wie flattr. flattr bietet die Möglichkeit, Produzenten diverser Medien (Musik, Text, Video,…) zu unterstützen. Der Benutzer leistet eine monatliche Zahlung, deren Höhe er selbst bestimmt. Dieses Geld wird dann – abzüglich einer geringen Betreibergebühr – an die selbst ausgewählten Produzenten aufgeteilt. Webmaster binden einen Button ein, auf den Nutzer klicken können, um sie über flattr zu unterstützen. Der Dienst lässt sich ebenfalls mit sozialen Netzwerken wie Instagram verbinden, sodass auch die Produzenten eines Bilds, das man mit „gefällt mir“ markiert, einen Teil des Betrags erhalten. Micropayment Dienste sind aufgrund ihrer Einfachheit eine tolle Möglichkeit, Leute zu unterstützen, die einen Mehrwert bieten. Dennoch basieren Sie auf der Eigenleistung des Unterstützers.

Der erste Schritt, einen Webmaster zu untersützen ist, den Adblocker zu deaktivieren.

 

Screenshot des AdBlock Plus Plugins

 

Bild: Newchurch/flickr.com/cc-by

Google integriert Bitcoin Währungsumrechner in die Suche

BitCoin_Logo_With_US_DollarAuch Google gewährt dem Bitcoin in seinem Währungsumrechner Präsenz. Ab sofort können Bitcoins über die Google Suche mit dem integrierten Bitcoin Währungsrechner in alle bestehenden Währungen des Tools umgerechnet werden.
Bing ergänzte seinen hauseigenen Umrechner bereits vor fünf Monaten um die zur Zeit beliebteste Crypto-Währung.

Die Beachtung eines so großen und einflussreichen Unternehmens zeigt erneut, wie verbreitet die seit 2009 existierende Crypto-Währung ist. Zu der Breitentauglichkeit von Bitcoins schrieb ich bereits einen Artikel.

Wie und Wo kann ich den Umrechner nutzen?

Der Umrechner lässt sich leicht über die Google Suche bedienen, indem man die beiden Währungen wie gesprochen angibt. Möchte man Euro in Dollar umrechnen, reicht beispielsweise eine Suche nach „5 euro in dollar“. Lässt man die Zahl weg, erhält man den gewünschten Wechselkurs.

Eine Bitcoin Umrechnung ist bisher nur über die Google.com Website in englischer Sprache verfügbar. So kann eine Anfrage aussehen:

Google Bitcoin Umrechnung [Bild]

 

 

Wie kann ich den Bitcoin Währungsrechner aktivieren?

Da die Bitcoin Konvertierung momentan nur auf der englischen Google.com Website möglich ist, muss man die Spracheinstellungen als Nutzer einer anderen Google Seite (.de / .at / .ch / …) anpassen.

 

 

 

Öffnen Sie dazu die SGoogle Spracheinstellungenucheinstellungen und das Untermenü Sprache

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wählen Sie nun English als Sprache aus und speichern Sie die Änderungen. Die Funktion steht ihnen anschließend zur Verfügung.

Google Spracheinstellungen 2

 

Viel Spaß!

 

Die Bedeutung von Google für den Bitcoin

Die Integration seitens Googles zeigt erneut, dass der Bitcoin allgemeine Beachtung findet. Google zeigt sein Interesse und sein Vertrauen in Kryptowährungen mit diesem Tool und verleiht dem Bitcoin eine höhere Liquidität. Offenbar werden die virtuellen Zahlungsmittel von großen Unternehmen aus der IT-Branche als sinnvoll empfunden. Nicht zuletzt die geplante Nod to Pay Funktion für Google Glass Datenbrillen zeigt, dass sich der Bitcoin in naher Zukunft als beständiges Zahlunsgmittel etablieren und für den Alltagsgebrauch bewähren könnte.
Quellen:
http://google.com
http://www.chip.de/news/Google-Waehrungsumrechnung-nun-auch-fuer-Bitcoin_71026973.html

Bild: BitCoin Logo With US Dollar“ by Web-dev-chrisOwn work. Licensed under CC0 via Wikimedia Commons.

PHP: Sichere Formulare und Datenübermittlung

Kein Webentwickler kommt um Formulare herum. Sie sind ein nicht wegzudenkender Teil des World Wide Webs und auf nahezu jeder Website vorhanden. Ist es nun die Kommentarfunktion, ein Kontaktformular oder ein Login-System, in allen drei Fällen haben wir es mit Benutzereingaben zu tun. Die Eingaben sollten immer entsprechend gesichert sein, um böswilligen Handlungen zu aus dem Weg zu gehen. Welche Angriffsmöglichkeiten es bei Formularen gibt und wie man Sie als Entwickler verhindern kann zeige Ich euch hier!

 

1. Cross-Site-Scripting (XSS)

Ich beginne mit dem Cross-Site-Scripting (kurz: XSS), weil die Lücke potentiell bei allen Scripts vorhanden ist, die eine zuvor erfolgte Benutzereingabe ausgeben. Damit habe Ich auch schon das wesentliche Prinzip erklärt: Bei XSS Attacken versucht der Angreifer in der Regel, Javascript Code einzuschleusen. Er sendet also ein mehr oder weniger gefährliches Script an ihr PHP Script. Wenn man diese Eingabe nicht filtert, wird der Javascript Code ausgeführt.

Um das praktisch zu erläutern: Wenn Ich über ein ungeschütztes Formular einen Kommentar schreiben würde und als Name den folgenden Javascript Code angebe, dann würde jeder Besucher automatisch auf meine Webseite weitergeleitet, wenn er den Kommentar aufruft:

 

<script>
window.location="http://maxkops.de";
</script>

Das Ausmaß dieses Fehlers wird schnell klar. Doch eben so leicht ist die Lösung des Problems! PHP bringt dafür die htmlentities Funktion mit. Der übergebene String wird von allen HTML Tags befreit. Eine Javascript Ausführung ist so nicht mehr möglich:

htmlentities($_POST['koomentarinhalt'], ENT_QUOTES);

Der Parameter ENT_QUOTES bewirkt, dass auch einfache Anführungszeichen entfernt werden. Es empfiehlt sich, generell auf diese Funktion zu setzen. Früher wurden Strings auch mit str_replace „gesichert“, indem z.B. „<script>“ mit einem Leerzeichen ersetzt wurde. Dies ist aber nicht sicher, wie Wir bereits in diesem Artikel gezeigt haben.

Man sollte die Funktion ebenfalls bei der Verwendung von $_SERVER[‚PHP_SELF‘] gebrauchen.

Hinweis:

Wenn ein Formularfeld einen bestimmten Datentyp erwartet, ist es einfacher, die Variable zu casten. Wenn ich den Typ mit int auf eine Zahl setze, werden automatisch alle anderen Zeichen entfernt.

 

2. SQL Injection

Die SQL Injection ist eine ebenso beliebte und gefährliche Angriffsmöglichkeit für Datenbanken. Eine entsprechende Injection schleust einen SQL Code ein, mit dem man möglicherweise Änderungen an der Datenbank vornehmen kann. Als Beispiel nehme ich folgende SQL Anfrage:

SELECT * WHERE `name` = '$suche'

$suche ist die Benutzereingabe, die getätigt wird. Durch eine Eingabe eines einfachen Anführungszeichens kann man den String in der SQL Anweisung schließen. Alles was danach folgt, wird als normaler SQL Befehl verstanden. Lautet die Eingabe also

' OR WHERE '1' = '1

dann entsteht folgende SQL Anweisung:

SELECT * WHERE `name` = '' OR WHERE '1' = '1'

Es werden also nicht nur die Zeilen ausgewählt, in denen der Name ein leerer String ist, sondern alle. (‚1‘ = ‚1‘ ist immer erfüllt.) Bisher ist das zwar nicht dramatisch, hängt der Angreifer jedoch einen DELETE Befehl an, sind die wertvollen Daten schneller gelöscht als Ihnen lieb ist.

 

3. Datei Uploads

Datei Uploads sind nützliche Funktionen einer Website, man sollte Sie aber nicht zu leichtsinnig einsetzen. Vor der Implementierung eines Upload Formulars sollte feststehen, wofür dieses genutzt werden soll (z.B. Bilder) und welche Dateitypen akzeptiert werden sollen (z.B. JPG,PNG,TIF). Lassen Sie nur diese Dateitypen zu! Wenn keine Filterung erfolgt, können auch PHP Dateien hochgeladen und anschließend auf ihrem Webserver ausgeführt werden. So wird die nette Fotoupload Homepage schnell zur Spamschleuder.

 

Hierzu ein kleines Snippet:

$erlaubte_dateitypen = array("image/gif", "image/jpg");

$dateityp= $_FILES['datei']['type'];
if(in_array($dateityp,$erlaubte_dateitypen){
//Upload durchführen
}
else{
echo "Unerlaubte Dateiendung";
}